Mittwoch, 26. April 2017

Schiffsaktien als strategischer Longplay?

Die Aktien der weltweiten Schifffahrtsfirmen notieren auf historisch niedrigen Niveaus. Die gesamte Schifffahrtsindustrie durchlebt eine historische Krise, die es so wohl nur alle 100 Jahre geben dürfte. Die Masse der Marktteilnehmer hat jegliches Interesse an Schiffsaktien verloren, selbst große Banken haben ihre Schiffsbeteiligungen bereits im letzten Jahr aus ihren Portfeuls gekehrt nach dem sie über Jahre und mehr als ein Jahrzehnt exorbitante Verluste eingefahren haben. Die gesamte Branche erscheint mausetot. 

Wer Schiffsaktien kauft wird nach den teils mehr als dramatischen Kursverlusten nur noch schräg angeguckt. Dies erinnert stark an die Krise an den US Märkten in den Jahren nach dem Crash von 1929 - als ebenfalls nach den katastrophalen Verlusten niemand mehr etwas von Aktien wissen wollte. Mehr als 100 Jahre später wissen wir, dass die damalige historische Krise eine Kaufgelegenheit par excellence darstellte. Dies könnte nun auch für die Schiffsaktien und die gesamte Branche gelten. Denn die Zahl der Erdbewohner steigt weiter - und das Tag für Tag. Langfristig dürfte dies zu einer Belebung der Handelsrouten zur See führen. Die Schiffe und Schiffsaktien bekommt man derzeit zu Schleuderpreisen. Mit etwas Geduld und Spucke und einem ausreichend langen Anlagehorizont sollte es möglich erscheinen langfristig in dieser Branche gegenüber dem Gesamtmarkt entsprechende Überrenditen einzufahren. Das der Baltic Dry Index sich von seinen Tiefstständen bereits deutlich erholt hat weist auf eine mögliche Trendumkehr bei den Frachtraten zur See hin. Dies sollte langfristig auch den Schiffsaktien wieder Auftrieb geben. Es muss davon ausgegangen werden, dass bereits marginale Preissteigerungen sich bei der krisengeschüttelten Schifffahrtsbranche zu überproportioner Verbesserung der Ertragslage führt. Insofern dürfte es für den ein oder anderen Value Investor inzwischen bei einer Reihe von Schiffsaktien interessante Einstiegsniveaus geben. Sollte der Silberstreifen am Horizont der Branche weiter Kontur annehmen, dann winken exorbitante Gewinne auf lange Sicht. Viele Schiffahrtsaktien könnten sich bei einer Erholung der gesamten Branche in den kommenden Jahren vervielfachen. Ein langfristiger Sentimentwechsel bei der Branche erscheint geeignet eine langfristige Rallyphase einzuleiten. Insofern dürfte es ich lohnen die Branche langfristig etwas näher unter die Lupe zu nehmen.


Marc Faber über die Politik der Notenbanken...



Dienstag, 25. April 2017

Italien - bahnt sich eine Katastrophe an den phlegräischen Feldern an?

Die phlegräischen Felder in der Region Neapel sind seit dem Jahre 2005 ungewöhnlich aktiv. Simulationen für einen Ausbruch des Supervulkans in Italien weisen auf einen möglichen Ausbruch der phlegräischen Felder innerhalb der kommenden vier Jahre hin. Sollte es zu einer Eruption dieser zunehmend labilen Region kommen, dann wären die Folgen nicht nur für Italien, sondern auch für Europa im speziellen und die Welt im Ganzen eine Katastrophe der Superlative.


Die letzte Eruption des Supervulkans in Italien bedeckte große Teile Europas mit Asche. Die Verwüstungen wären enorm, ein Zusammenbruch der Infrastruktur in großen Teilen Italiens und auch Europas wohl unvermeidbar. Die Ausgasungen in der Region weisen auf eine Destabilisierung der gesamten dicht besiedelten Region hin, die indirekte Hinweise für eine magmatische Verflüssigung unterhalb des hotspots liefern.


Montag, 24. April 2017

Der Devisenmarkt und die Derivate als Achillesferse des Finanzsystems...

Der Devisen- und Derivatemarkt wird zur Achillesferse des globalen Finanzsystems. Die massiven Kursschwankungen an den globalen Devisenmärkten als Folge eines ausufernden Derivateproblems sind geeignet das globale Finanzsystems kollabieren zu lassen. Die massiven Schwankungen am Devisenmarkt sind Ausdruck schwerster spekulativer Verwerfungen der Marktteilnehmer und alles andere als langfristig zuträglich. Es wird gezockt bis zum Untergang der Fiatmoneysysteme. Vor diesem Hintergrund muss ein Kollaps des Finanzsystems als zunehmend wahrscheinlich angesehen werden. Die Zockerei zeigt sich auch an den Rohstoffmärkten, wo die Preise für die essentiellen Rohstoffe wie den Energysektor mit Blick auf die global ausuferneden Schuldenberge als definitiv extrem gering eingestuft werden müssen.

Der Ölpreis müsste angesichts der globalen Schwemme an Fiatmoney eher bei 500 Dollar je Barrel stehen, um den massiven Folgen und seiner Gewichtung und zentralen Bedeutung im globalen Energiemix und als Basisrohstoff für die Petrochemie gerecht zu werden. Öl und Gas sind die Schmierstoffe der globalen Ökonomie. Die derzeitige zügellose Verschwendung dieser begrenzt auf Erden verfügbaren Resource wird für die kommenden Generationen, aber auch das globale Klima zu einer zentralen Frage im Hinblick auf den Fortbestand der Menschheit.

Versiegt das Öl, dann ist die Menschheit am Ende. Die Wahrscheinlichkeit für einen massiven Schwund der Ölreserven steigt mit jedem Tag, an dem das schwarze Gold weiter unvermindert und ungebremst verbraucht wird und dem Energiekreislauf entzogen wird. Wie lange der Ölpreis angesichts der marodierenden Staatsfinanzen weltweit noch zu aktuellen Dumpingpreisen zu bekommen sein wird, bleibt unklar. Doch der Prozess der globalen Umverteilung ist weiter im vollen Gange. Während die meisten Aktienmärkte und Aktien inzwischen Mondpreise aufweisen, ist der gesamte Rohstoffsektor als massiv unterbewertet anzusehen. Die Welt steht vor einem Energieproblem und die Gefahr einer Öl- und Energiekrise steigt mit jedem Tag, an dem die Öl und Gasvorkommen weiter veschwendet werden, als seien sie unerschöpflich. 

Da die Märkte durch den Derivatemarkt massiv manipuliert werden, ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis gerade der Derivatemarkt und die Flucht aus diesem, enorme Mengen wertlosen Fiatmoney in den Rohstoffsektor fliessen lässt, ehe dieses wertlos verpufft in einem aus grenzenloser Gier schon lange nicht mehr effizient wirkenden und arbeitenden pervertierten Finanz- und Politsystems.

Die Gräben zwischen Arm und Reich - speziell nun auch in Europa - sind dabei sich weiter zu vertiefen. Bürgerkriege sind meines Erachtens nur noch eine Frage der Zeit - und was politisch und ökonomisch in dem Fiatmoneysystem abgeht ist blanker Selbstmord der Menschheit als Ganzes.

Die Klimakatastrophe wird durch die gewissenlose Geldpolitik aus Korruption und Lug und Betrug der Menschheit noch existentielle Probleme bereiten. Der Zerstörung der Natur kann im Grunde nur noch durch einen exorbitanten Anstieg der Energiepreise für Öl, Gas und andere Energieträger, entgegengewirkt werden. Früher oder später werden die ökologischen Folgekosten der unverantwortlichen Geldpolitik und der grenzenlosen Gier, mit hoher Wahrscheinlichkeit voll auf die Energiepreise und die Kosten durchschlagen. Für die große Zahl der Derivatezocker und Spekulanten wird dies noch ein böses Erwachen geben. Autofreie Wochenenden oder gar Wochen sollten über kurz oder lang die unmittelbare Folge eines kommenden Klimaschocks auf Erden sein...

Die Zeiten billiger Energieträger neigen sich zusehends ihrem Ende zu. Es besteht schon heute ein massives Missverhältnis zwischen Angebot und Nachfrage nach dem Schmierstoff der Welt - dem Öl...

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Die Wahlen in Frankreich sind ein Fiasko für die EU-Diktatur...

Die Wahlen in Frankreich sind ein Fiasko für die EU Diktatur in Brüssel und das Establishment - sprich die Eliten. Das starke Abschneiden von Le Pen im ersten Wahlgang ist eine schwere Niederlage für all jene die sich immer noch am Strohhalm des immer währenden Wachstums klammern. Mit dem starken Abschneiden der Front National steigt nunmehr das Risiko das über kurz oder lang Frankreich aus dem Euro austreten wird. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Mehrheiten im französischen Parlament nun ebenfalls mittelfristig deutlich ändern werden ist deutlich angestiegen. Das Strohfeuer der Eliten über einen vermeintlichen Sieg ihrer Wallstreet- und Goldman Sachs Marionette Macron kann am Ende in einem deletären Fiasko für das Establishment enden.

Die Zukunft der EU und des Euros ist nicht mehr sicher. Das Wahlergebnis in Frankreich zeigt, dass dem Establishment die Wähler scharenweise davon rennen - und dies obwohl Le Pen und der Aufstieg der Front National und damit der Eurokritiker massiv bekämpft wird. Frankreich droht nunmehr neben der politischen Spaltung auch eine gesellschaftliche Spaltung, die das Land in eine schwere innenpolitische Krise führen kann. Die Akteure rund um Macron wiegen sich nun in Sicherheit, aber der Schein trügt. Denn der massive Zulauf der Front National zeigt, dass die Basis der EU und der EU-Despoten, ebenso wie die antidemokratischen Strukturen des Establishment immer weniger Zuspruch in der Bevölkerung finden.

Zwar reagiert der Euro zunächst mit einem "Freudensprung" - aber dieser Freudensprung könnte sich als Strohfeuer entpuppen, wenn sich am Ende herausstellt, dass nun der Aufstieg der Front National in Frankreich mittel- und langfristig nicht mehr zu stoppen ist. Sollte Le Pen, die es in die Stichwahl geschafft hat, tatsächlich schaffen in den Elyseepalast als Präsidentin einzuziehen, dann wäre dies für die Eliten der absolute Super-Gau - und der Euro grundsätzlich in seinem Fortbestand auf mittlere und lange Sicht als gefährdet anzusehen. Der Sieg Le Pen´s ist auch ein klare Ohrfeiger an die Bundespolitik hierzulande. Denn diese ist durch ihre desaströse Wirtschafts- und Finanzpolitik massgeblich am Erstarken der Front National in Frankreich beteiligt. Die Franzosen zeigen mit ihrem Abstimmungsergebnis der EU in Brüssel, aber auch der Bundesregierung in Deutschland und der EZB die rote Karte.

Von nun an, muss ein gestiegenes Risiko für einen Zusammenbruch der Eurozone diskutiert werden. Mit dem Aufstieg von Le Pen in den politischen Olymp sinkt die Zukunftsfähigkeit des Euro´s. Und sollte Le Pen den Euro nicht abschaffen, dann dürfte Macron dafür sorgen, dass dieser ruiniert wird, ganz im Sinne der Finanzeliten in Übersee, die im Untergang Europas offenbar eine Gelegenheit wittern, sich den Kontinent als ganzes langfristig unter den Nagel zu reissen.

In Frankreich stehen die Zeichen inzwischen auf Bürgerkrieg. Die Wahl zeigt eine zutiefst gespaltene Nation. Das ist weder gut für Frankreich, noch gut für Europa als ganzes und den sozialen Frieden in allen Ländern des EU-Verbundes. Deutschland wird beim Ausstieg Frankreichs aus dem Euro zum absoluten Super-PIG....