Dienstag, 17. Oktober 2017

Kataloniens Unabhängigkeit stürzt Spanien in die Krise...

Die Spanienkrise fängt an zu eskalieren. Es werden Ultimaten gesetzt und Gegner der spanischen Regierung und Unterstützer der Unabhängigkeitbewegung unter fadenscheinigen Vorwänden festgesetzt, festgenommen und in Gefängnisse verbracht.

Damit leistet die Regierung in Spanien ihren politischen Offenbarungseid und zeigt klar, dass sie den Souverän und das Volk der Katalanen nicht respektiert. Auch der Polizeichef der Katalanen soll inhaftiert werden und musste bereits seinen Pass abgeben. So arbeiten nur totalitäre Regime und Diktaturen. Die Vorgehensweise der spanischen Regierung erinnert an die der Nationalsozialisten im dritten Reich. 

Wer nicht für den Führer war, wurde inhaftiert und weggesperrt - später dann auch umgebracht. Letzteres ist in Spanien noch nicht passiert - könnte aber durchaus auch noch eines Tages bittere Realität werden.

Wer glaubt, dass die Katalanen sich den spanischen Zentralorganen unterwerfen werden, der dürfte schon in bälde eines besseren belehrt werden. Die Katalanen werden ihr Unabhängigkeit weiter einfordern und es wird einen ersten Sezzessionskrieg auf spanischem Boden geben, der die unmittelbare Folge entstandenen gesellschaftlichen Spannungen in Spanien ist, die als Folge der spanischen Umverteilungspolitik aus Katalonien an die anderen bankrotten Regionen, die logische Konsequenz ist. Das was in Spanien nun passiert, wird am Ende auf paneuopäischer Ebene passieren, wenn Macron mit Merkel und den anderen Mitläufern im Parlament die Schulden der PIGS und der Franzosen vergemeinschaften lässt.

Merkel wird sich von Macron erpressen lassen und die Deutschen werden am Ende dafür ins Gras beissen, wenn dann nicht nur Target-Schuldenbombe gezündet wird, sondern Deutschland wie Katalonien, dann seine Unabhängigkeit suchen wird. Allem voran dürfte ein solcher Impuls eines Tages in Bayern beginnen und sich dann auf Sachsen-Anhalt und Thüringen ausdehnen und später ganz Deutschland ereilen.

Egal was die Showeinagen in Katalonien medial noch machen - der Bürgerkrieg, der vermutlich schon bald losbrechen wird,  wird zahllosen Zivilisten, Frauen und Kindern das Leben kosten.

All dies ist aber den Antichristen der Eliten vollkommen egal. Die Finanzmafia lässt auch schon früher morden, wenn sich damit die Profite steigern lassen.

Das kein Aufschrei durch Europa geht und alle diese Übergriffe der Eliten auf den Souverän zu lassen, kann durchaus als Ausdruck einer Paralye der europäischen Gesellschaftsstrukturen gewertet werden.

Auf Europa und den Frieden auf dem Kontinent kommen schwere Zeiten zu. Die Lage ist hochbrisant und keinesfalls so harmlos wie in der Verdummungspresse der Hofberichterstatter ausgeführt wird...

Spaniens Regierung steht mit dem Rücken zur Wand - und wie immer wenn jemand mit dem Rücken zur Wand steht und nichts mehr zu verlieren hat, ausser seine Ehre, greift er zur Gewalt. Es wird Proteste geben und vermutlich wird Spaniens Regierung sich auf die Todesstrafe am Ende im Lissabon Vertrag berufen und ein sichtbares Zeichen für ganz Europa - im Auftrag der Eliten - setzen und Teile der katalanischen Bevölkerung im Schnellverfahren hinrichten lassen, wenn der Bürgerkrieg beginnt.

Eine mehr als unseelige Entwicklung ist dass in Spanien - zumal die Gewalt und der Missbrauch derselben zeigt, dass man in Madrid mit seinem Latein am Ende ist....

Montag, 16. Oktober 2017

Mensch Weidmann - ist der Euro weich man...

Weidmann, der von der Kanzlerin in die Bundesbank entsandte ehemalige Berater aus dem Bundeskanzleramt, der allen ernstes meinte der Absturz der HRE 2008 sei nicht vorhersehbar gewesen, faselt immer wieder etwas von Geldwertstabilität und meint doch allen ernstes der Euro sei gut, solange die Menschen diesem vertrauen würden. Dabei ist das so eine Sache mit dem Vertrauen - erst recht wenn dies Zentralbanker betrifft, die nur zu gerne hinter verschlossenen Türen der zahlenden Klientel der Hedge Funds interna anvertrauen, welche die Öffentlichkeit erst hinterher erfährt. Das Handeln der Notenbank sei an der Stabilität des Euros ausgerichtet und dies schaffe Vertrauen, so Weidmann. Im Bundesbankmagazin appelliert Weidmann auch Vertrauen in die Notenbanken zu haben. Ich habe weder Vertrauen in die Notenbanker, die in kriminell anmutender Art und Weise die Deutschen nach Strich und Faden hinters Licht führen und deren Klienten sich auf Kosten der hart arbeitenden Bevölkerung ungeniert die Taschen vollstopft, noch habe ich Vertrauen in die Gestalten in der Politik, denen ich nicht einmal eine Anstellung in einem Supermarkt geben würde. Aber das ist ein anderes Thema. Dr. Weidmann ist wie seine Vorgänger Thiele und Issing derart inkompetent, ja drittklassig, dass man sich die Ausführungen von ihm schon schenken kann. Denn von einem guten Bundesbankpräsidenten würde ich erwarten, dass er stets und fortlaufend den Finger in die Wunde hält, in jene Wunde die Deutschland und seine Bevölkerung seit der Gründung der EZB chronisch ausbluten lässt. Dies ist vor allem die Sitzverteilung im EZB-Rat, wo Deutschland auf Nullnummern, wie Malta oder Zypern degradiert wurde und dafür aber fast 29 Prozent der Lasten der EZB zu tragen hat. Was ist das für ein Bundesbankpräsident in Deutschland, der solche Machenschaften der Politik durchgehen lässt, anstatt umgehend vom Posten des Bundesbankpräsidenten zurück zu treten, wenn die Politik es nicht schafft die AEU-Veträger zu kündigen.

Weidmann entspricht aber dem Typus, des sich an den Ersparnissen der Deutschen labenden Bankers und Politikers, wie er in Deutschland nur zu weit verbreitet ist. Zivilcourage und harte Kante wird man bei dem weichen Auftreten und den Phrasen des Bundesbankpräsidenten vergeblich suchen. Weidmann ist die ideale Marionette der Hochfinanz in der Bundesbank, die brav macht, was ihr vorgesetzt wird. Anders ist es nicht zu erklären, dass er ein Inflationsziel von 2 Prozent als Ausdruck einer Geldwertstabilität wertet. Man fragt sich für was er seine Doktortitel bekommen hat, wenn er solche Äußerungen zum besten gibt. Mehr noch - eine Inflation von 2 Prozent als Geldwertstabilität zu bezeichnen ist schon Ausdruck reinster Inkompetenz - oder was wahrscheinlicher ist, die gezielte Blenderei der Öffentlichkeit im Rahmen der Zerstörung der Lebensarbeitsleistung ganzer Generationen und der Versuch ein Verbrechen der Superlative an den Deutschen und all jenen zu decken, die ihr Leben lang redlich gelebt und nicht auf Kosten der Allgemeinheit und anderer Nationen gelebt haben. Was für eine Farce - selbst in den Reihen der Bundesbank - eine Geldentwertung von jährlich 2 Prozent als Geldwertstabilität zu bezeichnen. Pfui deibel, Herr Weidmann. Sie sollten ihre Promotion zurückgeben, wenn das ihr Ernst sein sollte...


Effekt 2 Prozent Inflation und Negativzins von -1 Prozent über 10 Jahre....


....mehr als 25 Prozent Kaufkraftverlust in nur 10 Jahren.

Man fragt sich allen ernstes wie dumm Menschen sein müssen, diesen hohlen Phrasen der Zentralbanker noch zu vertrauen, angesichts einer gefühlten Inflation von irgendwo zwischen 4 und 6 Prozent und eine de facto negativen Realverzinsung von ca. 5 Prozent auf die Spar- und Geldvermögen - oder anders formuliert einer fortgesetzten Kapitalvernichtung und Enteignung der Sparer in Europa, die alle Leistungsträger im Alter zu armen Leuten machen wird.

Überhaupt fragt man sich, wie angesichts einer von der EZB angestrebten Inflationspolitik von mindestens 2 Prozent im Jahr man noch von Geldwertstabilität auch nur ansatzweise sprechen kann. Denn stabiles und gutes Geld speichert seinen Wert und entwertet nicht fortlaufend. Wie desaströs der Effekt einer Inflation von 2 Prozent pro Jahr auf die Geldvermögen - und damit auch auf die Altersvorsorge - sich auswirkt zeigt folgendes Beispiel, bei dem für die kommenden 10 Jahre ein durchschnittlicher Negativzins von 1 Prozent auch noch unterstellt wurde, was freilich eine konservative Schätzung ist.

4 Prozent Inflation zerstört in 20 Jahren die Hälfte ihrer Kaufkraft...

...bei einer negativen Realverzinsung von 3.5 Prozent.


Im zweiten Fall liegt die negative Realverzinsung bei einer Inflation von durchschnittlich 4 Prozent bei 3.5 Prozent, wobei von mir unterstellt wird, dass die Showeinlagen der Zentralbanker die negaitve Realverzinsung hinter einer moderaten Anhebung der Zinskurve verstecken werden.

Negative Realverzinsung von -5 Prozent führt
 zu rund 70 Prozent Vermögensverlust in nur 20 Jahren...


...z.B. bei 6 Prozent Inflation und homoöpathischen Zinsen von 1 Prozent...

Im dritten Fall liegt die jährliche Teuerungsrate bei mindestens 6 Prozent und einem homöpathischen Zinsanstieg mit viel Medienblabla in den kommenden 20 Jahren bei 1 Prozent und die durchschnittliche negative Realverzinsung in der Eurozone bei -5 Prozent. Die Folge - Anleger vierlieren bis zu knapp 70 Prozent ihres Geldvermögens durch Kaufkraftverlust.  Wie man da noch von Geldwertstabilität faseln kann, entzieht sich meiner Kenntnis.

Der Euro ist alles - aber ganz bestimmt kein gutes Wertaufbewahrungsmittel - im Gegenteil. Eine Kapitalvernichtungsmaschine...

Wer mit offenen Augen durch die Straßen geht, der erkennt, dass die reale Teuerung irgendwo im Bereich zwischen 5-6 Prozent derzeit liegen dürfte. Wer etwas anderes erzählt, der lügt kurzerhand...

Und wenn Zentralbanker dann noch von Geldwertstabilität faseln, dann kann man im Grunde nur noch den Kopfschütteln. Wie kann man bei Schrottgeld, dass permanent gerettet werden muss, noch von stabilem Geld reden...

Ich weiss nicht welche Drogen die Zentralbanker nehmen, aber ich fürchte dass die Verbalakrobatik derselben am Schicksal des Fiatmoneys nichts ändern wird. Die Katastrophe wird ihren Weg nehmen und die Schäden werden extrem sein...


Sonntag, 15. Oktober 2017

Lebensweisheiten und Zitate




"Es ist wichtig Träume zu haben,
die groß genug sind, 
dass man sie nicht aus den Augen verliert,
während man sie verfolgt."

(Oscar Wilde)

Samstag, 14. Oktober 2017

Der Samstagabend Film...



Der fühlende Mensch und sein Handeln...

Warum die gesellschaftliche Entwicklung und allem voran die politischen Entscheidungen einen immer größeren Einfluss auf die Entwicklung der Ökonomien und der Finanzmärkte nehmen liegt in nicht unbeträchtlichem Maße in der Psyche der Marktteilnehmer ihrem Denken, ihrem Fühlen und ihrem Handeln begründet. So ist es - oder sollte es zumindest - bei jedem intelligenten Investor gängige Praxis sein vor einer Anlageentscheidung die verschiedenen Aspekte eines potentiellen Investments durch zu denken und durch zu spielen und dabei auf seine Gefühle zu achten, die ihn möglicherweise bestimmen oder in ihm sich bemerkbar machen. Diese Gefühle sind von Mensch zu Mensch unterschiedlich. So bekommt der ein oder andere Angst oder Angstzustände, wenn beispielsweise eine Aktie sehr tief gefallen ist, der andere wiederum wittert hingegen lustvoll und Risikofreudig die Chance schlecht hin. Die Kapitulation des einen ist für den anderen eine Grund zu Freude. 


Gefühle sind also stets individuelle Ereignisse und wer seine Gefühle aus der Vergangenheit bei Anlageentscheidungen zur Kenntnis genommen hat und aus seinen Verhaltensmustern in der Vergangenheit gelernt hat diese emotional richtig einzuordnen der kann nach vorheriger sorgfältiger Analyse und dem Entwurf eines Handelsplanes dann sein zukünftiges Handeln festlegen. Viele Menschen machen dies aber offenbar bei elementaren Entscheidungen nicht. Sie folgen dem Herdentrieb und schalten das Denken ab und ignorieren ihr Gefühl. Dies führt in aller Regel dazu, dass am Ende ein ganz anderes Resultat steht, als der Handelnde vorher für möglich gehalten hat.

Wer sein Gefühle nicht versteht und weiss, was sie bestimmt, handelt möglicherweise vollkommen diametral entgegengesetzt zu seinen Absichten. Kognitive Dissonanz ist ein solches Phänomen - und gar nicht so selten. Natürlich sollte aber abseits aller Finanzmärkte, das bestimmende Element aller Menschen im Leben die Liebe sein - nicht mehr und nicht weniger.

Denn der ganze Rest der oftmals den gesamten Alltag der Menschen ausfüllt und einen viel zu großen Raum im Leben einnimmt sind Sekundärereignisse, die für das Seelenheil des Menschen von untergeordneter Bedeutung sind. Denn was nützen ihnen unzählige Milliarden, wenn sie am Ende eh nur Schnitzel am Tag essen können - oder gar so schwer erkrankt sind, dass Heilung unmöglich ist und sie sich z.B. nur noch im Rollstuhl fortbewegen können oder sterben werden... 

Der Liebe ist all dies egal - und das ist das schöne an ihr. Sie legt nur Wert auf das Schöne und das Wohlergehen jener an die sie gerichtet ist. Nur in Freiheit kann sie wachsen und gedeihen. In Unfreiheit geht jede Liebe früher oder später zu Grunde. Und das ist das gefährliche an der Politik, welche die Freiheiten der Menschen und damit die Grundlager der Liebe immer mehr am beseitigen ist.