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Technische Analyse und Markteinschätzungen zur Situation an den Finanzmärkten.


Die Mainstreamedien schreiben und berichten viel wenn der Tag lang ist und sind oft Interessen gesteuert.

Immer wieder geben sogenannte Experten haarsträubende Prognosen und Kommentare zu Einzelwerten und Märkten ab, die oft genau das Gegenteil von dem sind, was die Märkte an Signalen aussenden. Nur selten sind seriöse objektive und gute Markteinschätzungen in den Medien zu finden. Daher ist es umso wichtiger, dass jeder Anleger lernt hinter die Kulissen zu schauen und sich das Rüstzeug zulegt die Märkte und deren Signale zu lesen.

Sie müssen als Anleger, die Klaviatur der Märkte spielen können und dazu gehört die objektive Analyse des Marktzustandes - die technische Analyse, die alle am Markt vorhandenen Informationen, sowohl von Insidern, als auch von Outsidern im Kurs einer Aktie, eines Rohstoffs usw. wiederspiegelt.

Was Sie denken und meinen spielt an den Märkten keine Rolle, es sei denn Sie gehören zu den grossen Jungs - zu den big boys - die mit einem Knopfdruck Millionen und Milliarden hin- und her schieben. Aber selbst dann sollten Sie ihr Ego draussen lassen, weil noch andere viel grössere Jungs am Markt aktiv sind und noch mehr Milliarden durchs Finanzmarktuniversum schieben - und davon gibt es nicht zu wenige.

Ansonsten bleibt Ihnen an der Börse und den Finanzmärkten nur ein Leben als Grenadierfisch im grossen Haifischbecken der globalen Finanzmärkte, wo oft gelogen und betrogen wird und den Menschen - sprich den Anlegern - die schillernsten Versprechungen oder schwärzesten Szenarien ausgemalt werden - je nach Sentiment und Marktzustand. In solchen Phasen haben Kontraanleger - also antizyklisch und nüchtern agierende Anleger - meist die besseren Karten, als die aufgeschäuchte emotional agierende Masse.

Bleiben Sie auf dem Boden - bleiben Sie konservativ - und denken Sie immer daran: Gier frisst Hirn.

Lassen Sie ihre Gefühle und Emotionen bei Investitionsentscheidungen an den Märkten draussen - und üben Sie sich in Geduld. Gleichwohl sollten Sie sich ihr Temprament bewahren, denn auch wenn Sie im Optimalfall ihre Gefühle im Griff haben, so sollten Sie sich im klaren sein, dass die meisten Anleger, diese nicht im Griff haben, und daher oft Trends in die eine oder andere Richtung verstärken können. Setzen Sie sich nicht unter Druck. Es gibt immer eine Anlagemöglichkeit an den weltweiten Finanzmärkten - egal ob long oder short. Entwickeln sie ein erfolgreiches Handelssystem - in Abhängigkeit von ihrem Naturell und ihrem individuellen Anlagehorizont.

Achten Sie auf ihr Moneymanagement und lassen Sie Finger von vermeintlich innovativen Finanzprodukten der Finanzindustrie, die ihnen virtuelle Anteile versprechen, die sie real nicht haben, wenn es hart auf hart kommt. Solche Derivate eigenen sich allenfalls als spekulative Kurzfristinvestments - keinesfalls aber als langfristige Anlageobjekte.

Die erste Frage bei ihrer Anlageentscheidung sollte stets die Frage nach dem Risiko sein. Welches Risiko gehen sie ein - und wie können Sie es managen. Kaufen sie geringes Risiko - und verkaufen Sie hohe Risiken - dann können Sie im Grunde langfristig nichts falsch machen.

Steigenden Risiken bei steigenden Kursen können Sie durch Stopkurs Management und durch Moneymanagment - sprich die richtige Auswahl der Positionsgrösse - reduzieren. Oftmals hilft hier auch eine Treppenstrategie, sowohl was den Markteintritt, als auch das Verlassen des Marktes angeht. Dies gilt vor allem für die grossen Jungs mit den ganz grossen Brieftaschen, die ihre Positionen über längere Zeiträume auf- und  später wieder abbauen, was mitunter Wochen und Monate - in einem Crash aber auch nur wenige Stunden oder Tage dauern kann.

Kurseinbrüche gehören an den Märkten in gebührender Regelmässigkeit dazu - und zeigen Ungleichgewichte in den ökonomischen Systemen an. Sie sind wie ein Gewitter und führen binnen weniger Stunden, Tage, allenfalls Wochen zu durchgreifenden Marktbereinigungen und zu einem schlagartigen Abbau ökomischer Ungleichgewichte.

Mit dem nötigen Gespür und gesundem Menschenverstand - frei von Gier und Angst - lassen sich solche Situationen schon im Vorfeld herausarbeiten, was aber mitunter sehr Zeitintensiv, dafür aber hinterher umso lukrativer ist.

Ausbruchsbewegungen sind sehr dynamisch und bei gutem Timing lassen sich als Countertrendanleger solche Ausbruchsbewegungen antizipieren und vorwegnehmen und hochprofitabel umsetzen. Dies ist aber nicht jedermanns/frau Sache, da die meisten Anleger durch ihre Sozialisation in der Kindheit in ein gesellschaftliches Normenkorsett gesteckt wurden, welches ein Abweichen - oder gar eine gegensätzliche Meinung - zur allgemeinen öffentlich propagierten Meinung - kaum zu lässt.

Countertrendinvestoren brauchen starke Nerven, weil ihr Umfeld, welches Gefangen ist im Herdentrieb und Konformitätsdenken, oftmals nicht nachvollziehen kann, dass die Masse der Schafe in der Regel falsch liegt. Der Grund dafür ist leider oft mangelnde oder zumindest eine ausreichende Kentniss der technischen Analyse, die schon als Ignoranz umschrieben werden kann und zur Folge hat, dass jene mit einem überzogenen Ego von den Wölfen an den Finanzmärkten geschoren und sinnbildlich verspeist werden.

Meiden Sie das Geblöke der Schafe und der Medien, wenn Sie sich ein Bild vom Zustand des Marktes machen wollen. Vertrauen Sie ihren im Laufe der Jahre erlernten, erfolgreich entwickelten und weiterentwickelten Handelssystem, wenn dies im Rückblick unterm Strich ihnen ansehnliche Profite gebracht hat.

Hören Sie nicht auf das, was sogenannte Experten in schicken Anzügen ihnen in den Mainstreammedien tagein tagaus erzählen - das gilt vor allem wenn Märkte sich in Extremen bewegen - sprich in Hoch- oder Tiefpunkten.

In solchen Phasen gibt es besonders viele Marktschreier der Banken, die einem Erzählen, dass man dies und jenes kaufen oder auch verkaufen sollte. Denken Sie daran, dass auch diese Leute alle nur mit Wasser kochen und ebenso das stille Örtchen tagein, tagaus aufsuchen müssen, wie sie - und ebenso emotionalen Mustern und Verhaltensweisen unterliegen - und für das was sie öffentlich einem Millionenpublikum auftischen, sehr gut bezahlt werden. Den Markt kümmert dies alles nicht. Er folgt seinen eigenen Gesetzen und Regeln. Und dies sind in letzter Instanz die Gesetze der Natur.

Glauben Sie nichts, was man ihnen in den Mainstreammedien erzählt. Schauen Sie sich den Markt an und sie wissen, was die Stunde geschlagen hat - zumindest wenn Sie es geschafft haben die verschiedenen Instrumente der technischen Analyse zu beherrschen und auch anzuwenden. Im Idealfall besitzen Sie zudem fundierte Kenntnisse in der Fundamentalanalyse und können so die Risiken ihrer Anlageentscheidung noch besser einschätzen und auf Plausibiltät zum gegenwärtigen Marktzustand in der technischen Analyse hin überprüfen.

Letzten Endes arbeiten sie am Markt immer nur mit Wahrscheinlichkeiten, so dass mit der Zeit auch immer wieder Verluste auftreten. Hier ist es entscheidend, dass Sie lernen ihre Verluste als etwas natürliches hinzunehmen und zu managen - ohne sie zu bewerten. Verabschieden Sie sich von Plus-Minus-Null-Denken und anderen Denkmustern. Solche Denkmuster bringen sie nicht weiter und blockieren Sie nur.

Wenn der Markt sich anders entwickelt, als ihr ursprüngliche Einschätzung zum Marktzustand es vorgab, so haben Sie Unrecht und der Markt hat Recht. Nicht mehr und nicht weniger. Dies gilt es zu akzeptieren und zu realisieren. Einen Verlust dann auch zu realisieren unterscheidet erfolglose Anleger von erfolgreichen Anlegern.

Ein guter Freund erklärte, dass er in dem Jahr, als ich ihm beibrachte seine Verluste zu begrenzen - und dies ohne zu zögern - er erstmals am Ende des Jahres in der Summe an der Börse richtig Geld verdient habe. Leider ist er später wieder in sein altes Verhaltensmuster zurückgefallen. Doch das ist ein anderes Thema...

In extremen Phasen ist es sehr wichtig die Märkte richtig zu lesen - und dies können Sie nur durch den Erwerb fundierter Kenntnisse in der technischen Analyse, die sie sich hoffentlich im Laufe der Jahre - bei dem einen schneller - bei dem anderen länger - inzwischen erworben haben.

Sollten Sie noch keine Kenntnisse auf dem Gebiet der technischen Analyse haben, so bleiben Sie dem Markt solange fern, bis sie wie ein Musiker die Patitur der Märkte verstehen und übersetzen können. Schliesslich fahren Sie auch kein Auto - ohne sich vorher mit den Gegebenheiten im Strassenverkehr vertraut zu machen.

Und genauso ist es auch an den Finanzmärkten. Was für den Kauf einer Waschmaschine gilt, sollte erst Recht bei ihren Investitionsentscheidungen an den Finanzmärkten gelten.

Es ist bezeichnend, dass die meisten Menschen mehr Zeit mit dem Für und Wider beim Kauf einer Waschmaschine verbringen - als sich in Gelddingen das erforderliche Grundlagenwissen anzueignen, um wie beim Waschmaschinenkauf, eine vernünftige und gut durchdachte Entscheidung zu treffen und sich entsprechende Entry und Exitstrategien zurecht zu legen.

Dieser Diletantismus der Masse in Geldfragen ist rational nicht nachvollziehbar, da er vom Volumen her in keinem Verhältnis zu den dadurch verursachten Verlusten im Geldvermögen der Betroffenen steht, mit denen manche ganze Waschsalonketten hätten finanzieren können...

Wer langfristig erfolgreich an den Märkten sein will, der denke vor allem an die zwei wichtigsten Grundregeln  der Geldanlage, welche Warren Buffet einstmals formulierte:

Regel Nummer 1: Verliere niemals Dein Geld!

Regel Nummer 2: Vergesse niemals Regel Nummer 1!

Denn es gilt grundsätzlich - egal wie überzeugt Sie von einer Aktie oder einem Markt sind, die essentielle Regel: "Der Markt hat immer Recht!"

Nur der Markt macht die Kurse - niemand anders.

Viel Erfolg bei ihren Anlageentscheidungen und herzlich Willkommen bei Indextrader24.com

Ihr

Cord Uebermuth






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